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Hier landeten die US-Astronauten

Es war ein Meisterstück menschlicher Ingenieurskunst und zugleich ein machtpolitisches Signal: Vor genau 50 Jahren gelingt mit Apollo 11 die erste Landung auf dem Mond. Die ungefähre Lage der Landeplätze ist von der Erde aus mit bloßem Auge zu erkennen.

Nach dreieinhalb Tagen Flug durch den luftleeren und nachtschwarzen Weltraum standen die drei US-Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins im Juli 1969 kurz vor dem Höhepunkt ihrer Reise: Der Landung auf dem Mond.

Auf den Tag genau vor 50 Jahren, am 19. Juli 1969, näherte sich die dreiköpfige Besatzung von Apollo 11 ihrem Reiseziel. Mit einer kurzen Zündung der Lenktriebwerke schwenkte das Nasa-Raumschiff gegen 18.21 Uhr deutscher Zeit in die Umlaufbahn des grauen Erdbegleiters ein. Knapp 19 Stunden später sollte die letzte Phase der Mondlandung beginnen: Am frühen Nachmittag des 20. Juli stiegen Armstrong und Aldrin in die Landefähre um, koppelten sich vom Kommandomodul ab und leiteten den endgültigen Abstieg zur Mondoberfläche ein.

Gebannt verfolgten Millionen von Fernsehzuschauern in aller Welt, wie die beiden Männer Raumfahrtgeschichte schrieben: Am 20. Juli 1969 um Punkt 20.17 Uhr (MEZ) setzte die Landefähre mit dem Codenamen “Adler (“Eagle”) in der vorgesehenen Landezone im “Meer der Ruhe” (“Sea of Tranquility”) nahe des Mond-Äquators auf. Über Funk bestätigte Kommandant Armstrong den Nasa-Mitarbeitern im texanischen Kontrollzentrum in Houston die erfolgreiche Landung und erste menschliche Basis auf dem Mond. “Houston, hier spricht die Tranquility-Basis”, sagte Armstrong. “Der Adler ist gelandet.”

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Wo genau Armstrong und Aldrin mit der Landefähre von Apollo 11 aufsetzten, ist exakt dokumentiert. Die lunaren Koordinaten der Landestelle lauten 0 Grad, 40 Minuten und rund 27 Sekunden nördliche Breite sowie 23 Grad, 28 Minuten und 23 Sekunden östliche Länge (0,71 N / 23,63 E). Ähnlich genau sind die Positionen aller fünf übrigen bisherigen bemannten Apollo-Missionen auf den Mondkarten verzeichnet.

Da sich alle Landeplätze des Apollo-Programms auf der erdzugewandten Seite des Mondes befinden, sind die fraglichen Regionen bei Vollmond und gutem Wetter auch von der Erde aus gut zu erkennen. Schon mit bloßem Auge – oder noch besser mit einem Fernglas – können Betrachter in der Nacht damit einen Blick auf jene Stellen werfen, die die bislang entferntesten Endpunkte des menschlichen Expansionsdrangs markieren.

Blick durchs Fernglas auf den Mond

Der Ort, an dem die Menschheit mit Armstrong und Aldrin das erste Mal den Mond betrat, liegt im oberen rechten Mondviertel. Das Mare Tranquillitatis, wie die Mondregion im Latein der Astronomen heißt, bildet den rechten unteren Teil des dort sichtbaren dunklen Doppelflecks. Am unteren Rand dieses Gebiets setzte die Landefähre von Apollo 11 auf.

Für Kinder lässt sich der Landeplatz dagegen sehr viel einfacher beschreiben. Die Nasa wählte als Ziel des ersten bemannten Mondflugs das “rechte Auge” des “Mannes im Mond”. Die Zone, wo Armstrong seine berühmten Worte sprach und anschließend zusammen mit Aldrin in Raumanzügen über die Mondoberfläche spazierte, liegt nah am unteren “Augenlid”. Alle neunundzwanzigeinhalb Tage erscheint der Schauplatz der ersten Mondlandung voll angestrahlt von der Sonne als Vollmond am Nachthimmel.

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